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21.03.2010 17:06 Alter: 8 yrs

Falk Fonds 60: Beratungsunternehmen haftet wegen Nichtangabe der Provision

Kategorie: Falk Fonds
Von: Hauke Maack

Das Landgericht München hat ein Anlageberatungsunternehmen verurteilt, einem Anleger des Falk Fonds 60 Schadensersatz zu leisten. Das Gericht verurteilte die Anlageberatungsgesellschaft, weil es den Anleger nicht über die Provision, die es erhalten hatte, vollständig aufgeklärt hatte.

Der Anleger habe in den Jahren 1997 und 1998 Anteile an dem geschlossenen Immobilienfonds "Falk Fonds 60" erworben. Von dem Anlageberatungsunternehmen sei dem Investor jedoch nicht mitgeteilt worden, in welcher Höhe Provisionen für den Vertragsabschluß gezahlt wurden. Damit habe das Unternehmen die Pflichten verletzt, die aus dem Anlageberatungsvertrag entspringen. Ein Anlagberater müsse unaufgefordert über die Tatsache, daß er Provisionen erhalte und über die Höhe informieren.

Bislang ist es nach der neueren höchstrichterlichen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes unstrittig, daß diese Offenlegungsverpflichtung für Banken gilt. Mit dem Urteil schließt sich das Landgericht München ( 22 O 1797/09)der Rechtsauffassung an, daß eine Offenbarungspflicht jeden Anlageberater treffe und nicht nur Banken, wenn diese Ihre Kunden in Anlagedingen beraten würden. 

Für Anleger der Falk Fonds und nicht nur des Falk Fonds 60 erschließen sich daher Möglichkeiten doch nur Ihre Kapitalanlagen zurückzuverlangen. Diese 2.Chance wird vielen Anlegern helfen, doch noch Ihre Verluste aus den "Falk Fonds" wieder auszugleichen.


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