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06.05.2011 14:55 Alter: 6 yrs

Leiharbeit

Kategorie: Arbeitsrecht
Von: Hauke Maack

Arbeitnehmer in Leiharbeitsunternehmen können mit hohen Nachzahlungen rechnen. Das hat das Bundesarbetisgericht entschieden. Mitarbeiter können für den Zeitraum von 2005 und später Rückzahlungen verlangen. Automatisch gibt es das Nachzahlungsgehalt jedoch nicht.

Nach Schätzungen sind von der höchstrichterlichen Entscheidung bis zu 200.000 Arbeitnehmer betroffen. Was besagt der Richterspruch ? Nach der gesetzlichen Regelung haben Leiharbeitnehmer für die Zeit der Überlassung einen Anspruch auf den gleichen Lohn wie Arbeitnehmer des ausleihenden Unternehmens. Eine Ausnahme gilt dann, wenn das Leiharbeitsunternehmen einen Tarifvertrag abgschlossen hat. Viele Leiharbeitsunternehmen haben zwar einen solchen Tarifvertrag abgeschlossen, jedoch hat das Bundesarbeitsgericht jetzt festgestellt, daß viele Tarifverträge unwirksam sind. Betroffen können Tarifverträge sein, die mit der "Chritsliche Gewerkschaft für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen" (CGZP) abgeschlossen wurden. Durch das Bundesarbeitsgericht wurde festgehalten, daß die CGZP nicht tariffähig ist. Fehlt einer Vereinigung die Tariffähigkeit, kann sie auch keine Tarifverträge abschließen. Ohne Tariffähigkeit auch keine Fähigkeit Tarifverträge abzuschließen. Folglich gilt die gesetzliche Grundregel, daß auch den Leiharbeitnehmern der gleiche Lohn wie den Mitarbeitern des ausleihenden Unternehmens zu zahlen ist.

Oftmals wissen Mitarbeiter von Leiharbeitsunternehmen nicht, wie sie Ihre Rechte geltend machen können. Mit dem nachstehenden Kontaktformular können Sie mit uns in Verbindung treten, um weitere Hilfe anzufordern:

Anwaltliche Kosten sind für Sie mit der Anfrage nicht verbunden.


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