RSS-Feed Bearbeitungsgebühren - Bank trägt Anwaltskosten          

Detailansicht



07.01.2015 09:32 Alter: 3 yrs

Bearbeitungsgebühren - Bank trägt Anwaltskosten

Kategorie: Bankrecht
Von: RA Hauke Maack

© Marco2811 - Fotolia.com

Ein Kreditinstitut hatte bei dem Abschluß des Darlehensvertrages Bearbeitungsgebühren erhoben. Nach in der Zwischenzeit gefestigter Rechtsprechung ist es in vielen Fällen Banken/Sparkassen untersagt, solche Bearbeitungsgebühren von ihren kunden zu verlangen. Diese Rechtsprechung ist mittlerweile in vielen Medien publiziert. Fordert der Kunde seine Bank auf, die zu Unrecht erhobenen Bearbeitungskosten zu erstatten, gibt es Beschwerden von Kunden, dass einzelne Institute nicht reagieren oder mitteilen, sich später melden zu wollen. Eine Rückerstattung der Bearbeitungsgebühren erfolgt nicht. Ebensoweinig erfolgen weitere Stellungnahmen. Kunden dieser Institute holen dann oftmals anwaltliche Hilfe ein. Diese Kunden fragen dann, ob die Kosten des Anwalts von der Bank/Sparkasse ersetzt werden müssen.

Hat ein Bankkunde seine Bank aufgefordert, die zu Unrecht erhobenen Kosten zu erstatten und reagiert die Bank nicht innerhalb der gesetzten Frist, dann befindet die Bank sich im Verzug. Liegt ein Verzug vor, dann ist die Bank auch verpflichtet, die Kosten zu tragen, die durch die anwaltliche Hilfestellung verursacht wurden. Kunden dieser Institute müssen also bei der Beauftragung Ihres Rechtsanwaltes nicht befürchten, die Beitreibungskosten aus eigenen Mitteln zahlen zu müssen.

Nach einem anwatlichen Aufforderungsschreiben übernehmen viele Institute die anwaltlichen Kosten auch. Ein weiteres Klageverfahren ist dann häufig nicht mehr notwendig.


Seite drucken
Copyright © 2017 Hauke Maack, Königswall 28, 45657 Recklinghausen, 02361 92550
alle Angaben ohne Gewähr.
Evtl. Änderungen, die nach dem Tage der Veröffentlichung eintreten, sind nicht berücksichtigt. Datenschutzerklärung