MAACK
Title: VW Volkswagen
Subtitle:
Author: RA Hauke Maack

"Abgasskandal"



Urheber: fotohansel, fotolia.com

 

 

 

Der Abgasskandel um die Dieselmotoren hat zu erheblichen Kursverlusten zu Lasten der Aktionäre geführt. Wie ist damit umzugehen? Welche Rechte stehen den Aktionären zu?

06.10.2015 VW Volkswagen Abgasskandal: Warnung von VW-Ingenieuren schon in 2008? Schadensersatz für Aktionäre? Aktionärsliste



Hnweise durch VW-Ingenieure schon in 2008 ?

Mehrere Medien haben am 4. und 5.10. über den Manipulationsskandal mit neuen Fakten unterrichtet. Danach sollen mehrere VW-Ingenieure bei Befragungen ausgesagt haben , dass die Manipulationssoftware in 2008 installiert worden sei. Der Dieselmotor mit der Typenbezeichnung EA 189, an welchem seit 2005 gearbeitet worden sei, habe kurz vor der Serienreife gestanden. Man habe aber keine Lösung gefunden, wie sowohl die Abgasnormen, als auch die Kostenvorgabe für den Motor eingehalten werden konnten. Daher sei die Entscheidung gefallen, die Manipulationssoftware zu verwenden, hätten die Ingenieure gegenüber der internen Revision zu Protokoll gegeben.

Dieser weitere Gesichtspunkt, der auf ein regresspflichtiges Merkmal der Volkswagen AG hindeuten kann, fließt in die von uns bereits eingeleitete Prüfung ein. Eine Tatsache, dass seit mehreren Jahren bekannt gewesen sei, dass bewußt an der Motorsteuerung manipuliert wurde, könnte zu Schadensersatzansprüchen führen.

Berücksichtigt man den Höchstkurs der VW-Aktie und stellt den Kurs der letzten Tage gegenüber, so kann sich ein Verlust von bis zu 160,00 €/Aktie ergeben.

Aktionäre der Volkswagen AG können sich zum Erhalt weiter Informationen in die von uns geführte Aktionärsliste eintragen.

Aktionärsliste

Aktionäre von Volkswagen-Aktien können sich daher zunächst in die von Maack, Recht & Steuern geführte Aktionärsliste eintragen. Dieser Eintrag ist mit keinerlei Kosten oder Verpflichtungen verbunden. Im Rahmen unserer Einschätzung erhalten Sie von uns weitere Informationen zu den rechtlichen Gesichtspunkten. Mit dem Eintrag in die Aktionärsliste begründen Sie auch kein Mandat. Der Eintrag ist für Sie und uns unverbindlich.

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VW Aktionärsschaden: Warnungen vor illegalen Praktiken mit Abgaswerten schon in 2011 ? Eintrag in "Aktionärsliste"



Nach Mitteilungen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der F.A.S lägen die ersten Prüfergebnisse einer internen Revision vor. Danach habe ein VW-Techniker bereits in 2011 vor illegalen Praktiken im Zusammenhang mit den Abgaswerten gewarnt.

Sollte sich diese Angabe bestätigen, so könnte dieses weitergehende Auswirkungen auf Aktionärsansprüche haben. Von Aktionärsseite kann argumentiert werden, dass bei richtiger Kenntnis über die Verwendung der umstrittenen Software ein Erwerb der Aktien gar nicht stattgefunden hätte. So könnte weiter argumentiert werden, dass dann der jetzt eingetretene Kursverlust bei dem einzelnen Aktionär nicht eingetreten wäre. Wenn die angegebene Meldung eines VW-Technikers zutreffend sein sollte, dann könnten auch Aktionäre, die in 2011 Aktien erworben haben, sich diesen Standpunkt zu eigen machen. Ansprüche der betroffenen Aktionäre könnten dann entstehen.

Bislang sind noch nach unserem Kenntnisstand noch keine Urkunden über einen internen Bericht vorgelegt worden. Die weitere Entwicklung ist daher noch zu beobachten.

Aktionärsliste

Aktionäre von Volkswagen-Aktien können sich daher zunächst in die von Maack, Recht & Steuern geführte Aktionärsliste eintragen. Dieser Eintrag ist mit keinerlei Kosten oder Verpflichtungen verbunden. Im Rahmen unserer Einschätzung erhalten Sie von uns weitere Informationen zu den rechtlichen Gesichtspunkten. Mit dem Eintrag in die Aktionärsliste begründen Sie auch kein Mandat. Der Eintrag ist für Sie und uns unverbindlich.

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VW Volkswagen "Abgasskandal": Ist die Forderung nach Schadensersatz durch eine Rechtsschutzversicherung gedeckt ?




Durch die Kursverluste der letzten Tage mussten Aktionäre rund 40 % Wertverlust Ihrer Aktienanteile hinnehmen. Bei der     Einforderung von Schadensersatz wird immer wieder die Frage gestellt, ob eine rechtliche Durchsetzung eines Schadensersatzes durch einen Versicherungsvertrag bei einer Rechtsschutzversicherung abgedeckt ist.

Maßgeblich ist der mit der Versicherung abgeschlossene Versicherungsvertrag. Nicht alle  mit Rechtsschutzversicherern abgeschlossenen Verträge decken alle Risiken ab. In vielen Verträgen, die teilweise als sog. Familienversicherung bezeichnet werden, sind jedoch die Auseinandersetzungen rund um Aktienkäufe abgedeckt. Hier kommt es auf den jeweiligen Vertrag und insbesondere das Abschlußjahr an.

Häufig wurde von Versicherern angegeben, dass Klagen aus dem Aktienrecht, die z.B eine Prospekthaftungsklage zum Gegenstand haben, nicht vom Versicherungsvertrag abgedeckt seien. Es handele sich, so die Seite der Versicherer, um Vorgänge aus dem Handelsrecht. Handelsrechtliche Fragestellungen seien aber nicht versichert. Dieser Argumentation hat der Bundesgerichtshof bereits im Jahre 2003 eine klare Absage erteilt. In dem damaligen Verfahren ging es um Aktien der Telekom. Der Bundesgerichtshof hat hier in der Entscheidung IV ZR 327/02 festgehalten, dass ein Ausschluß wegen handelsrechtlicher Fragen nicht in Betracht käme und die Deckung zu erteilen sei.

Je nach Versicherungsvertrag haben Aktionäre der Volkswagen AG daher durchaus Aussichten, dass ihre Versicherung die Kosten einer Auseinandersetzung zu übernehmen hat.
MAACK; Recht & Steuern
, stellt regelmäßig eine einmalige kostenlose Deckungsanfrage an den Rechtsschutzversicherer.

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VW Volkswagen AG: "Abgasmanipulation": Schadensersatz der VW-Aktionäre?

Nach einer ersten Wertung der Kanzlei MAACK, Recht & Steuern, können die von der Volkswagen AG eingeräumten Manipulation an Abgaswerten der in den USA zugelassenen Fahrzeuge möglicherweise zu Schadensersatzansprüchen zu Gunsten der VW-Aktionäre führen.

"Unser Unternehmen war unehrlich"


Michael Horn, CEO der Volkswagen of America Group, Inc. wird in den Medien damit zitiert, dass das Unternehmen unehrlich gewesen sei. "Wir werden bezahlen, was wir zu bezahlen haben." gibt ihn faz.net am 22.9 wieder. Nach Medienberichten habe die amerikanische Umweltbehörde EPA VW bereits im Mai 2014 von Untersuchungen wegen Abgaswerten informiert. Betroffen seien die Vier-Zylindermodelle der Modelljahre 2009 bis 2014. Der Vorwurf gehe dahin, dass durch eine spezielle Software die Abgaswerte bei Untersuchungen manipuliert werden könnten.

Kursverluste für Aktionäre


Nach dem Bekanntwerden des Vorgangs gaben die Kurse der Volkswagen Aktie in Deutschland um über 20 % nach. Der Gesamtverlust aller Aktionäre lag im 2-stelligen Milliardenbereich.

Rechte der Aktionäre


Für Aktionäre sind hier drei Zeiträume zu unterscheiden.

Zum einen geht es um Aktionäre. die vor dem Zeitraum des behaupteten Manipulationsvorwurfes, also 2009, Aktien gekauft haben (allgemeiner Zeitraum).

Desweiteren geht es um Aktionäre, die Aktien seit Beginn des behaupteten Manipulationszeitraumes gekauft haben, also ab 2009 (Manipulationszeitraum).

Letztlich geht es um Erwerber von Aktien, die ab Mai 2014, dem Zeitraum, in dem die Volkswagen AG von den mutmaßlichen Manipulationsvorwürfen Kenntnis erhalten haben soll (Kenntniszeitraum), Anteile erworben haben.

Während in dem Zeitraum bis Mai 2014, also dem Allgemeinen Zeitraum und dem Manipulationszeitraum Ansprüchen allein aus dem Gesichtspunkt der Manipulation denkbar sein können, käme für den Zeitraum ab Mai 2014, dem Kenntniszeitraum, ein weiterer Gesichtspunkt hinzu. Hier hätte es sein können, dass an die Aktionäre eine Pflichtmitteilung hätte ergehen müssen. Daraus könnten sich gesonderte Ansprüche für Aktionäre ergeben, die ab Mai 2014 Aktien gekauft haben.

Je nach Erwerbszeitraum wird zu prüfen sein, ob Ansprüche nur gegen die Volkswagen of America Group, Inc. zu richten sind oder ob Ansprüche auch gegen die Volkswagen AG bestehen. Viele Einzelfragen sind hier momentan noch klärungsbedürftig.

Aktionärsliste


Aktionäre von Volkswagen Aktien können sich daher zunächst in die von MAACK, Recht & Steuern geführte Aktionärsliste eintragen. Dieser Eintrag ist mit keinerlei Kosten oder Verpflichtungen verbunden. Im Rahmen unserer Einschätzung erhalten Sie von uns weitere Informationen zu den rechtlichen Gesichtspunkten. Mit dem Eintrag in die Aktionärsliste begründen Sie auch kein Mandat. Der Eintrag ist für Sie und uns unverbindlich.

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, tragen Sie sich daher gern in die Aktionärsliste ein. Wir nehmen dann gern mit Ihnen Kontakt auf.



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