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MBB Clean Energy AG Insolvenzverfahren: vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt



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Das Amtsgericht München hat die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet


Mit Beschluss vom 06.07.2015 hat das Amtsgericht München die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der MBB Clean Energy angeordnet. Vorausgegangen sein soll ein Eigenantrag der MBB Clean Energy datierend vom 23.06.2015.

Der Wind- und Solarinvestor MBB Clean Energy hat im Mai 2013 zwei Anleihen ausgegeben:


Bezeichnung:    6,25 % Schuldverschreibung 2013/2019
WKN:        A1TM7P/ISIN DE000A1TM7PO
Volumen:    300 Mio. €
Laufzeit:    06.05.2013 - 06.05.2019

Das Gesamtvolumen von 300 Mio. € soll allerdings nicht erreicht worden sein. Die Anlage soll sich auf "lediglich" 72 Mio. € belaufen.

Bezeichnung:    6,25 % Schuldverschreibung 2013/2019
WKN:        A1X3GU/ISIN DE000A1X3GU5
Volumen:    500 Mio. €
Laufzeit:    06.05.2013 - 06.05.2019

Im Mai diesen Jahres hätten wie auch schon im Mai des vergangenen Jahres Zinszahlungen erfolgen müssen. Diese blieben jedoch - wie auch schon im Vorjahr - aus.

Für die Anleger stellt sich daher die Frage, ob sie überhaupt noch Geld zurückerhalten und wenn ja, wie viel?

Grundsätzlich drohen Anlegern durch ein Insolvenzverfahren erhebliche Verluste. Allerdings bieten sich verschiedene Möglichkeiten, die nunmehr ergriffen werden können.


Das kann und sollte ich als Anleger jetzt unternehmen:

In jedem Fall  sollten im Fall der Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Forderungen zur Tabelle angemeldet werden, da nur so sichergestellt ist, dass diese im Insolvenzverfahren auch berücksichtigt werden.


Darüber hinausgehend sollten Anleger Haftungsansprüche gegen die an der Emission Beteiligten prüfen lassen. In Betracht kommen können Prospekthaftungsansprüche, wenn die tatsächliche Sach- und Rechtslage im Emissionsprospekt nicht ordnungsgemäß dargestellt wurde. Da sich derartige Ansprüche nicht entgegen in die Gesellschaft richten, sondern gegen Verantwortliche, Hintermänner, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, et cetera geltend zu machen wären, steht derartigen Ansprüchen das Insolvenzverfahren nicht entgegen.


Wie sollte ich jetzt vorgehen?

Unsere Empfehlung ist, dass sich Anleger der MBB Clean Energy AG an eine auf Kapitalanlagerecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei wenden, um sich dort beraten lässt. Es sollten juristische Möglichkeiten für eine kurzfristige Rückführung des investierten Kapitals geprüft werden.

Anleger können sich über unser Kontaktformular gerne mit uns in Verbindung setzen und sich daneben über den Anlegerpool für kostenlose weitere Informationen registrieren lassen.


Welche Kosten sind für mich damit verbunden?

Mit der Anmeldung zu dem Anlegerpool sind für Sie keine Kosten verbunden. Sie erhalten von uns unverbindlich Nachrichten über die laufenden Situation.

 


MBB Clean Energy - Insolvenzforderung und Rückforderung der Geldanlage


Die vorläufige Insolvenzverwaltung wurde angeordnet. Müssen Anleger Ihre Forderungen jetzt im Insolvenzverfahren geltend machen ? Stehen andere Möglichkeiten der Rückforderung offen ?


Anleger sind im vorläufigen Insolvenzverfahren in Wartestellung
Für die Gläubiger besteht im vorläufigen Insolvenzverfahren noch keine Möglichkeit, eine Forderungsanmeldung vorzunehmen. Erst wenn das Insolvenzgericht die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beschließt, werden die Gläubiger aufgefordert, innerhalb einer bestimmten Frist beim Insolvenzverwalter ihre Forderungen anzumelden und eventuell an Sachen oder Rechten des Schuldners bestehende Sicherungsrechte anzuzeigen. Hierzu werden die Anleger in der Regel durch den Insolvenzverwalter unter Bezugnahme auf den Eröffnungsbeschluss des Insolvenzgerichts angeschrieben und zur Forderungsanmeldung aufgefordert. Leider kommt es in Insolvenzverfahren immer wieder vor, dass nicht alle Gläubiger angeschrieben werden. Anleger können daher nicht blind darauf vertrauen, dass Ihre Forderung auch erfasst wird.


Möglichkeiten, die sich Anlegern bieten


Für Anleger der MBB Clean Energy AG bieten wir daher an, sich zu einem "Anlegerpool" anzumelden. Dadurch kann sichergestellt werden, dass man als Anleger über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens unterrichtet wird und damit die Frist zur Forderungsanmeldung nicht verpasst. Anleger, die dem sogenannten "Anlegerpool" angehören, werden durch uns insoweit in Kenntnis gesetzt. Dabei ist zu beachten, dass mit der Anmeldung zu dem Anlegerpool für sie als Anleger keine Kosten verbunden sind. Vielmehr erhalten Sie unverbindlich Nachrichten über den laufenden Stand der Insolvenz.


Rückforderung des eingezahlten Anlegergeldes


Neben der reinen Insolvenzforderung können auch noch weitere Rückforderungsansprüche bestehen. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens erhalten Anleger die sog. Insolvenzquote. Das ist regelmäßig nur ein Bruchteil der angelegten Summe. Je nach Fallkonstellation kommen hier unterschiedliche Personen in Betracht, die haftbar zu machen sind. Teilnehmer des Anlegerpools erhalten durch uns Hinweise auf solche in Betracht kommenden Personen.


MAACK Recht & Steuern hat sich auf die Gebiete Kapitalanlagerecht, Bankrecht, Wirtschaftsrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht und Gewerblichen Rechtsschutz spezialisiert. Zu jedem dieser Gebiete erreichen Sie einen fachlich versierten Rechtsanwalt. Die Kanzlei ist sowohl rechtlich, als auch steuerrechtlich ausgerichtet. Durch die Verzahnung von rechtlicher und steuerrechtlicher Bearbeitung können Problemstellungen ganzheitlich bearbeitet werden. Problemstellungen, die sowohl die Rechtsberatung, als auch die Steuerberatung betreffen, können daher nachhaltig gelöst werden. Rechtsberatung wird seit mehr als 25 Jahren durchgeführt.

Die Kanzlei ist an drei Standorten vertreten, in Recklinghausen (NRW), Chemnitz (Sachsen) und Hamburg. Besprechungstermine werden darüber hinaus auch in Essen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, und München wahrgenommen. Die Kanzlei ist Mitglied in der Advounion, einem Verbund von rund 2.000 Rechtsanwälten. Durch MAACK Recht & Steuern werden sowohl Einzelverfahren, als auch Großverfahren betreut. So wurden Großverfahren mit bis zu 500 Vorgängen gegen ein Anlageunternehmen betreut. Die Betreuung geschädigter Kapitalanleger führen wir seit 1991 durch und sind daher im Bereich der fehlgeschlagenen Kapitalanlagen wohl eine der am längsten tätigen Kanzleien in Deutschland.Zu den Großverfahren , die wir betreut haben bzw. laufend betreuen, gehören u.a. Göttinger Gruppe, WBG (Wohnungsbaugesellschaft Leipzig), S & K, INFINUS, PROKON

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